SoLa 2017 – In 7 Tagen durch Europa

Dieses Jahr haben wir uns passend zum Jahresmotto der DPSG „Be a Star – Miteinander für Europa“ mit anderen Ländern Europas auseinandergesetzt. Was wir dabei erlebt haben, könnt ihr hier lesen.

Sonntag – Großbritannien:

Um unser Abenteuer durch Europa zu beginnen, mussten wir erstmal zu unserem Lagerplatz. Nachdem wir uns in aller Früh getroffen haben und mit der S-Bahn nach Seefeld-Hechendorf gefahren sind, ging es in Kleingruppen das letzte Stück zu Fuß zum Lagerplatz. Jede Kleingruppe hat dazu eine Karte bekommen, und musste selbst einen Weg zum Platz finden. Nachdem wir am Lagerplatz eine Mittagspause gemacht und den Lagerplatz ein bisschen erkundet haben, haben wir gleich damit angefangen, unsere Schlafzelte aufzubauen. Danach haben wir mit einem Weltkugelball und einem kleinen Spiel unser Europa-Lager in Großbritannien richtig begonnen. Anschließend konnten wir den Wald erkunden, Feuerholz sammeln oder dabei helfen, den Bannermasten zu bauen und aufzustellen. Am Abend gab es dann ein Lagerfeuer und Ramona und Sebba bekamen ihr Woodbadge-Halstuch verliehen. Allerdings mussten sie dafür noch ein paar kleine Aufgaben machen, wie etwa den ganzen Stamm nach dem Alter sortieren, 5 Leuten die Brille putzen, oder ein Lied mit Wasser im Mund singen.

 

Montag – Schweden:

Am Montag waren wir in Schweden und konnten hier verschiedene Workshops machen. Wir konnten Schuhregale bauen, ein Quiz zu Schweden machen, Freundschaftsarmbänder und Windlichter basteln oder auch prusiken.

 

Dienstag – Griechenland:

Am nächsten Tag kam Michael zu uns und hat mit uns im Wald eine Andacht abgehalten. Michael hatte sogar seine Ziehharmonika dabei, um die Andacht musikalisch zu unterstützen. Am Nachmittag haben wir ein Geländespiel gemacht, bei dem wir die Rollen verschiedener griechischer Götter einnehmen konnten. Am Abend wurden wird dann von einem Regenschauer überrascht, was uns sehr gewundert hat, nachdem es sonst immer sehr sehr heiß war. Wir haben uns allerdings nicht unterkriegen lassen, und in unserer Aufenthaltsjurte den Abend mit viel Gesang und Geschrei verbracht, bis wir dann alle todmüde im Küchenzelt ins Bett (oder hier besser auf Bierbänke und Biertische und Zeltbahnen) gefallen sind.

 

Mittwoch – Polen:

Nachdem viele Sachen beim Regenschauer etwas nass geworden sind, haben wir am Mittwochfrüh Leinen vom Bannermasten weg über den kompletten Lagerplatz gespannt, unsere ganzen Rucksäcke nach nassen Sachen durchforstet und dann alles aufgehängt, bevor wir zum Seetag an den Pilsensee starten konnten. Hier haben wir uns im Wasser richtig ausgetobt und wer nicht ins Wasser gehen wollte, konnte sich einen Halstuchknoten basteln. Als wir zurück kamen, haben wir unsere mittlerweile trockenen Sachen wieder eingesammelt und die Zelte nochmal nachgespannt und überprüft, damit nicht nochmal so viel Wasser rein kommt. Am Abend gab es dann noch für die Jupfis, Rover und Leiter eine wirklich schöne Nachtwanderung, die von unseren 2 Pfadis vorbereitet worden ist.

Donnerstag – -:

Am Donnerstag starteten wir in unsere 1 ½ Tage Stufentage, an denen jede Stufe viel erlebt hat.

Die Wölflinge sind am Lagerplatz geblieben und haben die Tage mit ganz viel spielen und herumtollen verbracht. Am Abend haben sie das Stammesbanner am Bannermasten gegen ihr Polarfuchsbanner getauscht und wurden prompt von den Rovern überfallen. Zum Glück konnten sie gemeinsam die Rover fangen. Am nächsten Tag haben sich die Wös dann dem Versprechen beschäftigt, was für die meisten ganz spannend war, da es ja ihr erstes Versprechen war.

Leider hat sich bei den Jupfis, Pfadis und Rovern niemand gefunden, der, ein paar Zeilen über die Stufentage schreibt, deswegen müsst ihr sie selbst fragen, was sie erlebt haben 😉

 

Freitag – Belgien:

Als dann am Abend der ganze Stamm wieder beisammen war, gingen wir gemeinsam zu einem schönen Ort im Wald und haben dort die Versprechensfeier abgehalten. Als Einstimmung dazu hat Bene eine Geschichte aus dem Dschungelbuch vorbereitet.

Samstag – Großbritannien:

Am Samstag war unser Lager leider schon wieder vorbei, sodass wir unsere ganzen Sachen zusammenpacken und die Zelte abbauen mussten. Nach der Reflexion, die ein bisschen wie 1-2-oder-3 war, haben wir noch eine Fundsachenschlange gemacht (alle Fundsachen lagen in einer langen Schlange am Boden und auch wir haben eine Schlange gebildet und sind so an den Fundsachen vorbei gelaufen). Nach unserem Abschlusskreis haben wir dann leider unsere Heimreise antreten müssen und wurden am S-Bahnhof schon von unseren Eltern erwartet.

 

Abschließend kann man nur noch sagen: es war ein wunderschönes Lager mit viel Sonnenschein und wir freuen uns schon alle aufs nächste Jahr 😉